Definition und Genehmigung

Unter Teleradiologie versteht man laut Röntgenverordnung (RÖV) § 2, Abs. 24: „Untersuchung eines Menschen mit Röntgenstrahlung unter der Verantwortung eines Arztes, der sich nicht am Ort der technischen Durchführung befindet und der mit Hilfe elektronischer Datenübertragung und Telekommunikation insbesondere zur rechtfertigenden Indikation und Befundung unmittelbar mit den Personen am Ort der technischen Durchführung in Verbindung steht.“

Die Teleradiologie muss von der zuständigen Aufsichtsbehörde genehmigt werden (RÖV § 3, Abs. 4), eine Genehmigung wird nur erteilt, wenn festgelegte Voraussetzungen erfüllt sind. Wesentlicher Bestandteil sind ein effizientes,sicheres und schnelles Datennetz, außerdem strukturierte und dokumentierte Arbeitsabläufe und juristisch abgesicherte Kooperationsverträge. Die Genehmigung ist auf drei Jahre befristet und muss nach Ablauf dieser Zeit erneuert werden.